Shopware 6
Die Shopware-6-Integration synchronisiert automatisch und zeitgesteuert Daten zwischen Weinmann pro und Ihrem Webshop. Vom ERP in den Shop übertragen werden Artikel, Artikeleigenschaften, Bilder, SEO-URLs (nur bei Neuanlage), Lagerbestand, Preise und Gutscheine; vom Shop ins ERP werden die Bestellungen übernommen. Manuelle Eingriffe sind im Normalfall nicht erforderlich.
Artikelexport
Alle als webshop-aktiv markierten Artikel werden automatisch in den Shop übertragen – mit Produktdaten (Name, Beschreibung, Preis, Steuer, Hersteller, Einheit), Bildern, Eigenschaften (Jahrgang, Rebsorte, Alkohol usw.) und der SEO-URL bei Neuanlage. Beim ersten Lauf oder auf manuelle Anforderung erfolgt ein Vollexport aller webshop-aktiven Artikel; im normalen Betrieb werden inkrementell nur die seit dem letzten Lauf geänderten Artikel exportiert. Ein Artikel gilt als geändert, wenn sein Bearbeitungszeitstempel neuer ist als der letzte erfolgreiche Export. Bei jedem Lauf werden zunächst veraltete oder deaktivierte Artikel aus dem Shop entfernt, danach werden neue und geänderte Artikel angelegt bzw. aktualisiert.
Soll ein Artikel manuell im Shop verwaltet werden (z. B. mit individueller Beschreibung), können Sie ihn vom automatischen Export ausschließen, indem Sie das Feld Trinktemperatur auf „Nicht Aktualisieren“ setzen. Der Artikel wird dann vom Export übersprungen, aber nicht aus dem Shop gelöscht, und Ihre manuellen Änderungen im Shop bleiben erhalten.
Bilder und Eigenschaften
Bilder werden automatisch hochgeladen: Zuerst werden Bilder vom Typ WebshopBild verwendet, andernfalls die Standard-Bilder. Auszeichnungen (Auszeichnung 1–5, PDF-Expertise) werden der Mediengalerie des Produkts hinzugefügt. Der Medien-Ordner „Weinmann“ muss im Shop vorhanden sein, sonst bricht der Export ab.
Die Artikel-Eigenschaften – etwa Jahrgang, Alkoholgehalt, Weinart, Geschmacksrichtung, Essensempfehlung, Rebsorte, Anbaugebiet, Nährwerte, Auszeichnungen und Metadaten wie EAN und Hersteller – werden bei jedem Export komplett neu gesetzt; manuelle Änderungen im Shop werden dabei überschrieben.
SEO-URLs
Die SEO-URL folgt dem Schema {untergruppe}/{artikelname-als-slug}-{ean}. Sie wird nur bei der Neuanlage eines Artikels im Shop gesetzt und bleibt danach stabil – auch wenn der Artikelname später geändert wird. Stabile URLs sind für das Suchmaschinen-Ranking entscheidend und erhalten externe Links und Rankings. Ist kein EAN vorhanden, wird die Artikel-ID als Suffix verwendet; ein Untergruppen-Präfix wird je nach Konfiguration automatisch vorangestellt.
Bestellimport
Bestellungen aus dem Shopware-Shop werden automatisch als Kundenbestellungen angelegt – mit Rechnungs- und Lieferadresse, allen Positionen, Zahlungs- und Versandart, Versandkosten als separater Position sowie Gutschein-Positionen und Rabatten. Eine Bestellung wird nur importiert, wenn der Zahlungsstatus „Bezahlt“ lautet oder die Zahlungsart Rechnung, Nachnahme, Klarna oder Vorkasse ist, und sofern die Bestellung noch nicht im ERP existiert (Duplikatschutz über die externe Belegnummer). Nach dem Import entsteht im ERP eine Kundenbestellung im Status „Offen“, während in Shopware der Bestellstatus auf „In Bearbeitung“ bzw. „Abgeschlossen“ gesetzt wird. Bundle-Artikel werden mit allen Unterpositionen gemäß der Stücklistenstruktur des ERP importiert.
Lagerbestand und Preise
Der Lagerbestand wird regelmäßig aus dem Feld BestandVerfuegbar des konfigurierten Standard-Webshop-Lagers in den Shop übertragen. Artikel ohne Bestand erhalten den Wert 0; ist kein Lager konfiguriert, erhalten alle Artikel den Standardbestand 1000. Bei Sortimenten und Bundles wird geprüft, ob alle Unterartikel ausreichend Bestand haben – andernfalls erscheint eine Warnung im Protokoll. Artikel mit Trinktemperatur = "Nicht Aktualisieren" oder als webshop-inaktiv markierte Artikel werden bei der Bestandssynchronisation übersprungen.
Preise werden je nach Konfiguration über Angebotspreise (Artikel mit gültigem Angebotspreis) oder über Preislisten (heute gültige, aktive Preislisten) aktualisiert. Die Preisaktualisierung markiert die betroffenen Artikel als geändert; beim nächsten Artikelexport werden sie mit dem aktuellen Preis in den Shop übertragen.
Gutscheine
Werbegutscheine aus dem ERP werden als Shopware-Promotions mit individuellen Codes exportiert – mit Aktionscode, Gültigkeitszeitraum, Rabattart (prozentual oder absolut) und maximal einer Einlösung pro Kunde. Exportiert werden nur Gutscheine, die noch nicht eingelöst und noch gültig sind und seit dem letzten Lauf erstellt wurden.
Häufige Fragen
Die SEO-URL eines Artikels wird nach einer Namensänderung bewusst nicht aktualisiert, da einmal gesetzte URLs stabil bleiben und so Suchmaschinen-Rankings und externe Verlinkungen schützen. Einen Vollexport aller Artikel können Sie über Weinmann SupportWeinmann Support kontaktieren+49 7641 950 90 50support@wbs.gmbhSupport-PortalFernwartung anstoßen. Erscheint ein Artikel nicht im Shop, ist er entweder nicht als webshop-aktiv markiert, steht auf „Nicht Aktualisieren“, wurde seit dem letzten Export nicht geändert (im Inkrementell-Modus), oder es liegt ein Fehler vor, der im AutoJob-Protokoll ersichtlich ist. Wurde eine Bestellung nicht importiert, ist meist die Zahlungsbedingung nicht erfüllt oder die Bestellung existiert bereits im ERP. Einzelne Export-Fehler werden protokolliert und der Export läuft weiter; erst nach zehn aufeinanderfolgenden Fehlern wird er abgebrochen. Zeigt der Shop den Bestand 1000 an, ist das Standard-Webshop-Lager nicht konfiguriert – wenden Sie sich an Weinmann SupportWeinmann Support kontaktieren+49 7641 950 90 50support@wbs.gmbhSupport-PortalFernwartung .