Rabatte

Programmhilfe Warenwirtschaft

Ein **Rabatt **ist ein Nachlass vom Verkaufspreis einer Ware oder Dienstleistung. Er wird als Kaufanreiz in der Preispolitik eingesetzt, wobei es verschiedene Arten von Rabatten gibt. So soll z.B. ein Mengen- oder Wertrabatt zum Kauf großer Mengen anregen. Meist werden in diesem Fall Rabattstaffeln festgelegt, wobei der Preis sich schrittweise bei Abnahme einer größeren Stückzahl verringert.

Eine andere Rabattart ist der Positionsrabatt. Dabei wird meist nur auf eine Rechnungsposition ein Rabatt gewährt, kann aber auch auf mehrere oder alle Positionen in der Rechnung angewendet werden.

Andere Rabatte sind z.B. Draufgaben (Gratisartikel) oder Zugaben.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Rabattvergabe. Selbstverständlich können Sie jederzeit in jedem Beleg einen Positions- oder Belegrabatt händisch eintragen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, Positionsrabatte vom Programm ermitteln zu lassen, vorausgesetzt es sind entsprechende Eintragungen in der Adresskartei vorhanden (Einträge im Feld „Rabatt1/2“ und/oder im Feld „Positionsrabatt-Modell“). Liegen diese Voraussetzungen vor, ermittelt das Programm den höchstmöglichen, zu diesem Zeitpunkt gültigen Rabattsatz und trägt diesen in die entsprechenden Belegpositionen automatisch ein.

Soll, unabhängig vom Positionsrabatt, auf den gesamten Beleg ein Rabatt gewährt werden, muß dieser händisch eingetragen werden. Dazu wird beim Speichern des Verkaufsbeleges eine „Belegabschlussmaske“ geöffnet.

Positionsrabatt erfassen

In einem Verkaufsbeleg (Angebot, Auftrag, Rechnung, Kasse …) können Sie je Position bis zu drei Rabattsätze eingeben: Rabatt 1, Rabatt 2 und Rabatt 3. Tragen Sie die Prozentsätze in die entsprechenden Felder der Position ein; der Rabattbetrag und der reduzierte Gesamtbetrag werden automatisch berechnet. Die drei Rabatte werden dabei stufenweise verrechnet (Kettenrabatt) und nicht einfach addiert – 10 % und 5 % ergeben beispielsweise rund 14,5 % Gesamtrabatt, nicht 15 %.

Ist dem Kunden ein Rabattmodell zugeordnet, schlägt das Programm für passende Artikel automatisch die hinterlegten Rabatte vor. Liegt eine befristete Aktion vor und fällt das Belegdatum in den Aktionszeitraum, gewinnt der Aktionsrabatt; ist der direkt am Beleg erfasste Rabatt höher als der Modellrabatt, bleibt der höhere Wert erhalten. Erhält ein Artikel wider Erwarten keinen Rabatt, ist er meist nicht der Rabattgruppe des Modells zugeordnet – wenden Sie sich in diesem Fall an Weinmann SupportWeinmann Support kontaktieren+49 7641 950 90 50support@wbs.gmbhSupport-PortalFernwartung .

Belegrabatt am Belegabschluss

Beim Belegabschluss können Rabatte auf den gesamten Beleg wirken. Automatische Belegrabatte (Mengen-, Wert- oder Abholrabatt) werden anhand der Kundenzuordnung berechnet und als eigene Rabattzeile ausgewiesen; einen manuellen Belegrabatt erfassen Sie als Prozentsatz in der dafür vorgesehenen Belegrabatt-Zeile. Belegrabatte erscheinen als negative Beträge in der Belegsumme. Ein dem Kunden zugeordneter, noch nicht eingelöster Werbegutschein wird beim Belegabschluss ebenfalls als Rabatt angeboten – wahlweise als Prozentsatz oder als fester Betrag.

Fehlermeldungen und Beobachtungen

BeobachtungWas tun?
Rabatt wird nicht vorgeschlagenPrüfen, ob der Kunde ein Rabattmodell hat und der Artikel in der Rabattgruppe liegt (Weinmann SupportWeinmann Support kontaktieren+49 7641 950 90 50support@wbs.gmbhSupport-PortalFernwartung ).
Aktionsrabatt fehltBelegdatum prüfen – die Aktion gilt nur im hinterlegten Zeitraum.
Belegrabatt fehltKunde hat keine Mengen-/Abholrabattgruppe oder das Modell ist inaktiv (Weinmann SupportWeinmann Support kontaktieren+49 7641 950 90 50support@wbs.gmbhSupport-PortalFernwartung ).
Rabattbetrag wirkt gerundetDie Rundung erfolgt kaufmännisch; bei manuellem Rabatt und Werbegutschein auf zwei Nachkommastellen.